Glückstränen. Gänsehaut. Herzensweite. — Wenn uralte Mantras durch die Stimmen und Musik der Love Keys erklingen, öffnen sich weite Räume. Man spürt die Hingabe hautnah, kann sich vom Strom der heilenden Klänge tragen lassen. Aleahs Stimme ist wie ein kristallklarer Gebirgsbach, der einen manchmal sanft und manchmal kraftvoll trägt während Ben auf Gitarre, Klavier und Cajon Klangteppiche zum Abheben schafft. Ihre Konzerte sind zum Niederknien berauschend und in höhere Sphären erhebend. The Love Keys haben in den letzten 7 Jahren über 800 Mantra Konzerte in über 15 Ländern gegeben. Sie waren mit dem US Kirtan Duo Shantala (Heather & Benjy Wertheimer), der US Kundalini Yoga Sängerin Jai-Jagdeesh, dem Australier Kevin James Carroll, dem US Kirtaniya Adam Bauer und der US Sängerin Tina Malia auf Tour.

Aleah Gandharvika

Das erste Mal hörte ich Mantras im Alter von siebzehn Jahren in Spanien, wo zwei schwedische Mädchen auf den Straßen traditionelle Mantras sangen. Ich war so fasziniert, dass ich die beiden fragte, ob sie mir die Mantras beibringen würden. Bis dahin hatte ich bereits zehn Jahre in zwei Chören gesungen und drei Jahre Gitarre gespielt. Die zweite Begegnung mit Bhakti Yoga war ein Jahr später im Tempel in London, wo ich auch ein bisschen mehr über die Bhakti Yoga Philosophie erfuhr.

Die folgenden neun Jahre nahmen mich in die Welt der Singer/Songwriter Musikrichtung. Ich schrieb Songs, reiste, trat auf und nahm zehn CDs mit verschiedenen Musikern auf. Ich bewegte mich auf Reisen immer in der alternativen Szene, sodass ich Mantras hier und da immer wieder hörte, aber es brauchte das Wissen um Tina Malia, um in mir den Wunsch aufsteigen zu lassen, wie sie von einem Yoga-Studio und Yoga-Festival zum nächsten zu reisen und Mantras zu singen. Mit Obertonsänger und Harmonium-Spieler Peter Govan fing ich an, eine Ahnung von dieser Vision im Alter von sechsundzwanzig in Edinburgh, Schottland zu bekommen indem wir Mantra Konzerte im Salisbury Centre gaben. Das war auch die Zeit wo ich begann Ashtanga Yoga und später Prana Flow Yoga zu praktizieren.

Als ich neunundzwanzig war, lernten Ben und ich uns bei einem Heimat-Zwischenstopp kennen. Ganz klassisch im Proberaum seiner damaligen Band. Als er eins meiner Konzerte besuchte, hörte er zu jedem meiner Lieder seine Begleitung. Es schien das Natürlichste der Welt zusammen Musik zu machen. Zur gleichen Zeit kam Oliver dazu, der so begeistert war, dass er die ersten Konzerte für uns organisierte. So nahm alles seinen Lauf ...

Mittlerweile bewegt sich der Prozess von dieser weit gefächerten Weite immer mehr in die absolut fokussierte Tiefe des Bhakti Yoga.

Ben Jammin

Musik und ihre verschiedenen Klänge begleiten mich schon mein ganzes Leben. Als ich drei Jahre alt war drehten meine Eltern einen ziemlich unvorteilhaften Film über Klein-Benni, in dem ich mit einem Spielzeughammer über unseren Hof robbte und gegen alles, wirklich alles, was meinen Weg kreuzte klopfen musste um zu hören wie es klingt. Im Laufe der Kindheit kamen dann die obligatorische Blockflöte und Keyboardunterricht hinzu. Dann mit neun ein einschneidendes Erlebnis: Ich entdeckt die Gitarre meines Vaters auf dem Dachboden samt Akkordheft und wusste "das ist MEIN Instrument". Den Rest der Sommerferien konnte meine Familie meine ersten Versuche im Selbststudium "genießen".

Als Jugenlicher spielte ich in diversen Bands der härteren Gangart, vom Punk bis hin zum Metal. In dieser Zeit machte ich meine ersten Recordingerfahrungen, es fing an mit einem Walkman mit angestöpseltem Mikro, dann kam ein unglaublicher 8-Spur Recorder von Yamaha (auf Kassette, das war damals Hightech ;)). Das waren die Highlights meiner "Schulzeit", die eigentlich eher "Proberaumzeit" heißen müsste, denn dort verbrachte ich mehr Zeit als in der Schule. Während meines Studiums rückte die Musik für eine Weile in den Hintergrund nach dem Motto "Junge, lern was Ordentliches, wie wär's mit BWL?", bis auf ein wenig E-Gitarre zu Hause lief recht wenig.

Nach meinem Studium ging es dann aber wieder voll los als ein Bekannter einen Gitarristen für seine Band suchte und das auf Anhieb gut klappte. Bei einer Probe dieser Band habe ich auch Aleah kennen gelernt, die zu dem Zeitpunkt (Sommer 2009) zum Heimaturlaub bei ihren Eltern war und von früher unseren damaligen Drummer kannte. Ein paar Wochen später gab es "The Love Keys". In Irland und Schottland befassten wir uns mit Recording und Songwriting und mein Interesse für Studiotechnik wurde neu entfacht als wir Ben Gillet von Camel Audio trafen und ich mit ihm viele Stunden in seinem Studio verbrachte. In Deutschland starteten wir dann richtig durch, praktizierten, produzierten und gaben ca. 150 Kirtans pro Jahr.

Kooperationen

Unsere Gemeinschaftsprojekte mit anderen Mantra-Künstlern.